Carsten Heeder – Mitglied der SPD-Fraktion in der Bezirksfraktion Wandebek
Herzlich Willkommen!
Liebe Besucherinnen und Besucher,
auf dieser Homepage finden Sie Informationen über meine Arbeit als Mitglied der Bezirksversammlung Hamburg-Wandsbek, über meinem Wahlkreis (Bramfeld/Farmsen-Berne) sowie über den Stadtteil Steilshoop, in dem ich wohne und arbeite.
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Wenn Sie mich einmal persönlich sprechen möchten, besuchen Sie mich gern in einer meiner Bürgersprechstunden.
Ich wünsche Ihnen einen informativen Aufenthalt auf meinen Seiten und freue mich auf Ihren regelmäßigen Besuch.
Carsten Heeder
4 Mrz
Im Osten des Bramfelder Sees (am Bramfelder Redder) wird gerade Schlamm aus dem leer gelaufenen See gebaggert (siehe Fotos). Wie im Regionalausschuss Bramfeld und im Stadtteilbeirat Steilshoop von einem Mitarbeiter der Wasserwirtschaft des Bezirksamtes mitgeteilt wurde, sei der Schlamm hauptsächlich durch Reifenabrieb, Zink und Kupfer verunreinigt, welches durch Regenwasser in den See gelangt. Dies hätten entsprechende Proben ergeben.
Die Kosten für die aktuelle Maßnahme betragen 380.000 Euro (Herstellung der Baustraße, Baggerarbeiten, Entsorgung des Schlamms, gewässerökologisches Gutachten). Für die Arbeiten stünde nur ein kleines Zeitfenster zur Verfügung. Schon jetzt könne man diese nur aufgrund von Sondergenehmigungen durchführen, denn die Brutzeit der auf der Vogelinsel nistenden Graureiher habe bereits begonnen.
Ob weitere Sanierungen vorgenommen werden, sei noch unklar. Sie seien aber frühstens im Herbst möglich. Weiterhin werde geprüft, wie man den See in Zukunft durch Filteranlagen vor Verunreinigungen schützen und die Schleuse besser vor dem unbefugten Öffnen sichern kann.
Anwohner sorgen sich um den nördlich der “Schule am See” gelegenen Teil des Sees. Hier herrsche eine bedenkliche Schlammtiefe, die gefährlich für spielende Kinder sein könnte.
Die SPD Steilshoop und die SPD-Regionalausschussfraktion Bramfeld hatten sich bereits frühzeitig mit dem leer gelaufenen See befasst und Kontakt mit Behörden und Fachleuten aufgenommen und werden sich auch weiterhin dafür einsetzen, dass der Bramfelder See schnell als wichtiges und sicheres Naherholungsgebiet sowie als ökologische Oase der Stadtteile Bramfeld und Steilshoop wiederhergestellt wird.
30 Jan
Ein Gastbeitrag von Heinz J. Plezia
Die Katastrophe vom Bramfelder See wird uns noch eine ganze Weile beschäftigen. Wie konnten 27 Millionen Liter Wasser unbemerkt aus dem See abgelassen werden? Ich vermute fast, dass es nicht auf einmal abgelassen wurde, denn dann wäre aus unserer gemächlich daher fließenden Seebek ein „reißender Strom“ geworden, wenn auch nur für kurze Zeit. So etwas funktioniert aber nicht geräuschlos.Bei meinen Gesprächen vor Ort gehen die Meinungen von Vogelhasser, die Reiher sind nicht gerade leise während der Aufzucht ihrer Jungen, und das geht schon frühmorgens los, bis hin zu Mutprobe unter Jugendlichen. Ich bin der Meinung, dass die Tat nicht spontan ausgeführt wurde, sie wurde eher geplant, denn ohne Werkzeug bekommt man die Schlösser von der Schleuse nicht auf. Zur Aufklärung sind alle in und um Bramfeld aufgerufen. Eine uns noch so klein erscheinende Beobachtung kann zur Lösung beitragen.
Als zuständiger Umweltpolitiker und im Namen der SPD Distrikte Bramfeld/Steilshoop kann ich uns Bramfelder und Steilshooper nur wünschen, dass die Angelegenheit zu einem schnellen und guten Abschluss kommt und die Täter ihre gerechte Strafe bekommen. Das war mehr als ein dummer Jungenstreich. Hier wurde ein Lebensraum für Tiere und Pflanzen auf Jahre hin zerstört.
17 Jan
10 Nov
Am 9. November 1989 befand ich mich seit bereits seit einigen Monaten in der Kleinstadt Niles im US-Bundesstaat Michigan nahe der Grenze zum Staat Indiana und besuchte dort als 15jähriger die Senior Class der Brandywine High School.
Mit viel Glück und großer Unterstützung meiner Klassenlehrerin, Frau Bostelmann, hatte ich einen der begehrten Plätze im “Parlamentarischen Patenschaftsprogramm” ergattert. Der damalige Bundestagsabgeordnete für Hamburg-Mitte, Freimut Duve hatte die Patenschaft für meinen fast einjährigen USA-Aufenthalt übernommen.
Austauschschüler sind Botschafter ihres Heimatlandes (ich nenne sie gern “diplomatische Basis”) und gerade PPP-Teilnehmer erhalten vor ihrer Reise auf entsprechenden Seminaren einen Auffrischung in Deutscher Geschichte und Gegenwart und werden gewissenhaft auf ihre Aufgabe vorbereitet. Doch das, was am 9. November 1989 passierte, war zu unvorstellbar, um darauf vorbereitet werden zu können.
Während meines Austauschjahrs gab es viele merkwürdige Situationen. So begrüßte mich unser Politiklehrer und Ex-Mitglied der US-Marines, Mr. Monette, mit einem “Heil Hitler”, welches er mir bei ausgestreckten Arm in der ersten Stunde zum Semesterbeginn entgegen schmetterte. “I’m not a nazi!” sagte ich. “But I am!” antwortete er. Dass er nicht wirklich ein Nazi war, stellte sich in den folgenden zwei Semestern heraus aber auf diese Art von Humor wurde ich auf den Austauschseminaren dann doch nicht vorbereitet.
An die Frage “kommst Du aus Ost- oder Westdeutschland” hatte man sich als deutscher Austauschschüler relativ schnell gewöhnt, von demütigenden Vorführungen von Wasserspültoiletten ganz zu schweigen. Gefühlte 2/3 der Amerikaner gingen davon aus, dass wir in Deutschland auf die Straße machten. Für fast alles hatte ich leicht verständliche und diplomatische Antworten parat. Sprachlos war ich allerdings, als eine Schulkameradin aus der Junior Class zu mir sagte, ich möge sie doch bitte unterrichten, sollte ich mal mit ihrem Freund allein sprechen. Dieser sei nämlich bei der Navy und sei verpflichtet, es seinem Vorgesetzten zu melden, würde er sich mit Kommunisten unterhalten. Dies könnte er möglicherweise vergessen und so die unehrenhafte Entlassung riskieren.
Im Vorgarten meiner Gasteltern befand sich eine riesige Satellitenantenne, mit der sich zahlreiche Fernsehprogramme empfangen ließen – nur leider keine deutschen. Allerdings gab es nach der Wende immerhin einen Universitätskanal, der für seine Sprachstudenten wöchentlich eine Folge der “heute”-Nachrichten sowie der “Aktuellen Kamera” sendete.
Ein Onkel hatte mir vor der Reise einen kleinen Weltempfänger geschenkt, mit dem ich nachts ein kleines Zeitfenster nutzen konnte, um das Radioprogramm der “Deutschen Welle” in erbärmlicher Klangqualität zu empfangen aber als Schüler nachts ständig Radio zu hören ist nicht wirklich praktikabel. Deswegen nutzte ich diese Möglichkeit auch nur bei sehr wenigen Gelegenheiten.
Weiterhin bekam ich alle paar Wochen einen Informationsbrief der Bundesregierung per Post, dieser bestand aber hauptsächlich aus (langweiligen) Pressemitteilungen des Kohl-Kabinetts sowie aus Fußballergebnissen.
Viel mehr Möglichkeiten, an heimatliche Nachrichten zu kommen, gab es in der Internetvorzeit leider nicht. So bezog ich meine Nachrichten hauptsächlich von CNN, den Zeitschriften “Times” und “Newsweek”, welche den Schülern kostenlos zur Verfügung gestellt wurden sowie aus der Tageszeitung “South Bend Tribune“, deren Abonnent ich für ein Jahr gewesen bin.
So dauerte es bis zum Morgen des 10. November 1989, dass ich von den unvorstellbaren Ereignissen erfuhr.
“Carsten, hast du schon gehört, dass man in Berlin die Mauer eingerissen hat? Man tanzt dort auf der Straße!” begrüßte mich meine Klassenkameradin und Freundin Jennifer, als ich den Klassenraum zur zweiten Stunde Politikunterricht betrat. Hatte ich nicht. Und ich glaubte es ihr sofort, denn Jennifer, die meinen schwarzen Humor schätzte, war selbst zu jeglicher ironischen oder hintergründigen Bemerkung unfähig. So konnte ich am diesem Tag den Schulschluss kaum erwarten, um mich endlich vor den Fernseher setzen zu können.
Meine Theaterlehrerin Ms. Pritchard befürchtete länger anhaltende, bürgerkriegsähnliche Zustände in Deutschland und bot mir daraufhin ihre Unterstützung bei der Beantragung politischen Asyls an. In den folgenden Wochen gelang es mir dann doch, ihre Befürchtungen zu zerstreuen.
Ich hatte noch ein halbes Jahr USA vor mir und nutzte jede Gelegenheit, die spannenden Ereignisse zu verfolgen, meinen amerikanischen Freunden Fragen zu beantworten und Vorurteile zu relativieren, denn die Titelseiten dieser Wochen zeichneten durchaus auch ein bedrohliches Bild des zukünftigen Deutschlands. Die Magazine berichteten nicht nur von einer möglichen “Renazifizierung” sondern sahen auch den Status der USA als Supermacht bedroht, indem sie in Zahlenspielen darlegten, dass ein gemeinsames Deutschland in Zukunft nicht nur die meisten Olympiamedallien abräumen und die größte Armee haben sondern auch jedes andere Land der Erde wirtschaftlich platt machen würde.
Als junger Mann eine relativ lange Zeit fern der Heimat zu verbringen, ist allein schon spannend genug. Es hätte für mich jedoch kein besseres Jahr geben können, diese Reise zu unternehmen. Nicht nur der Mauerfall und die darauf folgenden Entwicklungen in Deutschland sondern auch Ereignisse wie das Ende der Apartheid und die Freilassung Nelson Mandelas beflügelten die Hoffnungen auf eine bessere Welt.
Im Sommer 1990 kehrte ich schließlich nach Hamburg zurück und begann, mein Heimatland neu kennenzulernen.
29 Jul
Zur Finanzierung ihres Wahlkampfes hat sich die SPD Steilshoop dieses Mal etwas ganz Besonderes ausgedacht: Die “Steilshoop-Postkarte”.
Die Motive wurden mit dem HDR (High Dynamic Range)-Verfahren bearbeitet. Dabei wird jedes Motiv mehrfach mit verschiedenen Belichtungszeiten fotografiert und anschließend auf einem Computer nachbearbeitet. Das Ergebnis sind Fotos mit einem besonders hohen Kontrastumfang.
Die drei verschiedenen Motive werden gegen einen Kostenbeitrag von je 1 Euro pro Stück abgegeben:

Steilshoop, Wiese am Bildungszentrum

Steilshoop, Zentrum

Steilshoop, Bramfelder See
Die Postkarten sind erhältlich an den Infoständen der SPD Steilshoop. Postalische Bestellungen sind auch bei Carsten Heeder (carsten@spd-online.de) möglich.
6 Jul
Am 29. April hatte ich eine Große Anfrage zur Nutzung des Bildungszentrums Steilshoop gestellt. Nach knapp 10 Wochen (!) trudelte heute die Antwort ein. Die Kernaussagen:
Als Beobachter der Regionalen Schulentwicklungskonferenzen (RSK) der Region 16 war mir aufgefallen, dass die Akteure bei ihren Planungen um das Bildungszentrum einen großen Bogen gemacht hatten. Es hatte auf den RSKen keine Chance, als möglicher Schulstandort ins Auge gefasst zu werden, da entsprechendes Datenmaterial über nutzbare Räume nicht zur Verfügung gestanden hatte. Das bestätigt die Verwaltung: “Die Angaben zum Bildungszentrum wurden bezüglich des Raumbestandes und der Raumkapazität nicht weiter konkretisiert, da wegen des hohen Sanierungsbedarfs diese für eine Überplanung des Standortes nicht maßgebend sein konnten.”
Die vollständige Anfrage mit Antwort kann hier heruntergeladen werden:
Mit der zukünftigen Nutzung des Gebäudes beschäftigte sich am 16.06. der “Runde Tisch Bildung” auf einer Sitzung im Bildungszentrum Steilshoop. Ein nächstes Treffen am 17. Juli ist geplant.