Anfrage zur U-Bahn in Steilshoop: Neun Wochen Warten auf (fast) Nichts

Ganze neu Wochen (!) hat die Verwaltung gebraucht, um meine Große Anfrage „Steilshoop unterirdisch“ mit folgenden zwei Sätz zu beantworten:

„Weder bei der BSU, noch bei SAGA GWG bzw. der HHA liegen Kenntnisse über Bahnhofs- oder Tunnelanlagen vor, die im Zusammenhang mit dem Bau der Siedlung Steilshoop vorbereitet oder erstellt wurden. Dies gilt entsprechend auch für die erwähnte Begehung.“

Diese Antwort stellt mich nicht zufrieden, denn für die in der Anfrage erwähnte Begehung gibt es (noch lebende) Zeitzeugen. Also ist immer noch davon auszugehen, dass „etwas“ unterhalb des Steilshooper Zentrums existiert. Darüber, weshalb die Verwaltung zu anderen Erkenntnissen gelangt, kann man nur spekulieren.

Für mich ist die „Suche nach der Wahrheit“ an dieser Stelle noch nicht beendet.

Anfrage „Steilshoop unterirdisch“ und Antwort als PDF

6 Kommentar(e) auf “Anfrage zur U-Bahn in Steilshoop: Neun Wochen Warten auf (fast) Nichts”

  1. Da halte ich es bei meiner Erfahrung um U- und Stadtbahn: Bevor ich mit eigenen Augen Schienen oder hier den Tunnel gesehen habe, bleiben es für mich Luftschlösser.
    Das einzige, was in all den Jahren meiner Stadtteilarbeit glaubhaft zu erfahren war, ist, dass die Fundamente des Kirchturms und des EKZ vorsorglich ausreichend bemessen wurden.
    MfG
    Wolf-Dieter Scheurell

  2. Hallo Herr Heeder,
    diese Frage hat mit diesem Thread rein garnichts zu tun, nur wusste ich nicht genau wo ich diese einbringen sollte.
    Der Titel:
    Tod auf Raten………..(eine wahre Geschichte)…..
    Eine Probantin, Dialyse-Patientin(28) begibt sich seit 10 Jahren dreimal Wöchentlich zur „Blutwäsche“, Kosten je Dialyse 1500 Euro.
    Die Probantin leidet an Schrumpf-Nieren, und die Transplantation sowie Kostenübernahme (ca.50 000 Euro) werden von der AOK nicht getragen.
    Dazu sollte ich anmerken, Dialyse-Patienten überstehen selten 10 Jahre dieser Behandlung.
    Gerne hätte ich Ihre Meinung, zu dieser „Gesundheits-Politik“ gewusst.
    Lieber Gruß,
    Stephan G. Schwebs, Moderator bei RedLine-Radio.de

  3. Hallo Herr Schwebs,

    ich bin zwar kein ausgewiesener Gesundheitspolitiker aber die von ihnen geschilderte Entscheidung der AOK klingt angesichts der genannten Kalkulation natürlich unvernünftig.
    Der Probantin würde ich raten, sich mit allen Unterlagen, insbesondere der schriftlichen Begründung der AOK, an eine gesundheitspolitische Sprecherin oder Sprecher der Fraktionen zu wenden. Falls die Probantin in Hamburg wohnt, kann sie sich z.B. an Anja Domres, gesundheitspolitische Sprecherin der SPD-Fraktion in der Hamburgischen Bürgerschaft wenden. Ihre Kontaktdaten finden Sie hier:

    http://www.spd-fraktion-hamburg.de/wir-ueber-uns/abgeordnete/hamburg/g/104.html

    Gruß

    Carsten Heeder

  4. Hallo Herr Heeder,

    jetzt haben wir 2015 und sind so schlau wie 2009.
    Gibt es neue Erkenntnisse?
    Die HHA plant die U5 und in dem Zusammenhang melden sich auf deren Facebookseite wieder „Zeitzeugen“ die diese Bauvorleistung „kennen“.

    Die Anlage, sollte sie existieren, wird ja nicht so geheim sein, dass sie deshalb dann später nicht genutzt werden kann, weil keiner mehr weiß wo sie ist. Auch für Wartung muss doch ein Eingang existieren, nicht auszudenken, würde der Beton brüchig.
    Oder es gibt tatsächlich nichts.
    Ich bin auf ein Ergebnis gespannt.

    Beste Grüße
    André Loop
    http://www.hochbahnbuch.de
    https://www.facebook.com/Hochbahnbuch

  5. Hallo Herr Loop,

    ich gehe davon aus, dass dieser Bericht der Wahrheit am Nächsten kommt:

    http://www.bahninfo-forum.de/read.php?5,319501,319501#msg-319501

    Im Zuge der weiteren Planungen sollen ja entsprechende Beteiligungs- und Informationsveranstaltungen stattfinden. Ich denke, hier wird es dann Gelegenheit geben, die Frage, ob sich am EKZ ein Tunnel befindet oder nur ein Loch mit Schotter ein für alle mal zu klären.

    Viele Grüße

    Carsten Heeder

  6. […] http://www.heeder.de/u-bahn-in-steilshoop-neun-wochen-warten-auf-fast-nichts/comment-page-1/ Ich bin auf meinem Steilshooper Schulhof mit dem Gerücht aufgewachsen, unter der Gründgensstraße […]

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